PRESSESPIEGEL- Neues Anmeldeverfahren

: Aktueller Stand // "Die Noten sind zuverlässig" // Ab jetzt heißt es warten // Die Katze im Sack // Ansturm auf Gymnasien bleibt aus // Berlins Eltern bleiben cool // Die begehrtesten Oberschulen

19.02.2011 10:45 Uhr
Neues Anmeldeverfahren: Aktueller Stand

 

Bis gestern hatten sich 25 694 Schüler für die siebte Klasse angemeldet, im Vorjahr waren es nur 23 328. Rund 1500 Anmeldungen stehen noch aus. Insgesamt sind zum jetzigen Zeitpunkt 44 von 121 Integrierten Sekundarschulen übernachgefragt und von den 94 Gymnasien 39. Diese Schulen müssen deshalb ein Drittel ihrer Plätze verlosen.

 

Weiterlesen: http://www.tagesspiegel.de/berlin/aktueller-

 

 

 

"Die Noten sind zuverlässig"

22.02.2011
Interview
 
 
Wünscht sich, dass neben Bestnoten soziale Kompetenzen stärker gewichtet werden: Gisela Unruhe, Direktorin des Lichtenberger Coppi-Gymnasiums.

 

Weiterlesen: Berliner Zeitung, 22.02.2011
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/332259/332260.php

 

 

 

Ab jetzt heißt es warten

 

21.02.2011 21:59 Uhr
Von Rita Nikolow

 

Hat die Wahl der Wunsch-Oberschule geklappt? Erst im April gibt es Gewissheit. Viele Eltern wünschen sich Zwischenstände
 

 

Weiterlesen: http://www.tagesspiegel.de/berlin/ab-jetzt-heisst-es-warten/3868638.html

 

 

 

21.02.2011 16:08 Uhr
Die Katze im Sack

Zwei Wochen lang wurde gerätselt, wie die Eltern der Stadt sich verhalten und an welchen Schulen sie ihre Kinder anmelden würden. Nun ist klar: Sie haben sich taktisch verhalten. Deswegen haben Schulen, die in der Vergangenheit übernachgefragt waren, in diesem Jahr weniger Anmeldungen. Und Schulen, die früher noch Plätze frei hatten, müssen losen.

 

(...)

 

 Die Verwaltung und die Schulen wären gut beraten, wenn sie das Verfahren nachbesserten – in enger Absprache mit dem Landeselternausschuss. pth

 

http://www.tagesspiegel.de/berlin/schule/die-katze-im-sack/3867938.html

 

 

 


19.02.2011
Gymnasialanteil bei Schulanmeldung stagniert
Zöllner: Akzeptanz der Sekundarschulen steigt

 

Martin Klesmann

 

Der Drang auf die Gymnasien war bei den diesjährigen Oberschul-Anmeldungen längst nicht so ausgeprägt wie von Kritikern der rot-roten Schulreform prognostiziert. Laut einer ersten Schnellabfrage der Bildungsverwaltung meldeten 44 Prozent der Eltern ihre Kinder an Gymnasien an, 56 Prozent der Eltern entschieden sich für eine der neu geschaffenen Sekundarschulen. Damit blieb das Anmeldeverhalten im Vergleich zum Vorjahr weitgehend stabil. Vor einem Jahr entschieden sich 45 Prozent der Eltern fürs Gymnasium und 55 Prozent für eine Sekundarschule. Die zweiwöchige Anmeldefrist für die etwa 29000 künftigen Siebtklässler endete am Freitag, zum Zeitpunkt der Abfrage standen noch 1500 Anmeldungen aus. "Der von einigen prognostizierte Run auf die Gymnasien hat nicht stattgefunden", machte Bildungssenator Jürgen Zöllner (SPD) am Freitagabend eilig klar. Zum ersten Mal seit Jahren nehme der prozentuale Anteil der Gymnasialanmeldungen nicht zu.

 

Weiterlesen: http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0219/berlin/0049/index.html

 

 

 

19.02.2011 11:05 Uhr
Von Susanne Vieth-Entus, Patricia Hecht

 

Anmeldung für die Oberschulen Ansturm auf Gymnasien bleibt aus

 

Viele Berliner Eltern haben sich bei begehrten Gymnasien gar nicht erst angemeldet. Dagegen verzeichnen einige Sekundarschulen großen Zulauf.

 

Weiterlesen: http://www.tagesspiegel.de/berlin/schule/ansturm-auf-gymnasien-bleibt-aus/38

 

 

 

18.02.2011
Oberschulanmeldungen
Berlins Eltern bleiben cool

 

Der erwartete Run auf die Plätze an den begehrten Gymnasien blieb bei den am Freitag zuende gegangenen Anmeldungen für die Oberschulen aus. Nun folgt der Praxistest für das Losverfahren.

 

Weiterlesen: http://www.taz.de/1/berlin/artikel/1/eltern-geben-sekundarschulen-eine-chance/

 

 

 

19.02.2011
Die begehrtesten Oberschulen

 

Weiterlesen: http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0219/berlin/0144/index.html

 

 

 

19.02.2011 10:36 Uh
Von Gerd Nowakowski

 

Kommentar zur Schulreform Darwinismus

 

Die Bildungsverwaltung mag beste Absichten haben, doch die Informationsarbeit bei dem neuen Anmeldeverfahren für die Oberschulen war eine handwerkliche Katastrophe.

 

Weiterlesen: http://www.tagesspiegel.de/meinung/darwinismus/3861146.html

 

 

Pressemitteilung
Berlin, den 18.02.2011

 

Akzeptanz der Sekundarschulen steigt – insgesamt ausreichend Plätze

 

Die vorläufigen Anmeldezahlen für die weiterführenden Schulen zum kommenden Schuljahr 2010/11 lassen kaum Veränderungen bei der Wahl der Schulart im Vergleich zu den Vorjahren erkennen. Gymnasien verzeichnen 44 % der Anmeldungen (Vorjahr 45 %), Integrierte Sekundarschulen 56 % (Vorjahr 55 %). Zum ersten Mal seit Jahren nimmt der prozentuale Anteil der Gymnasialanmeldungen nicht mehr zu. Die vorhandenen Platzkapazitäten in beiden Schularten sind ausreichend, um die Elternwünsche entsprechend zu erfüllen.

 

Die Prognose der Senatsbildungsverwaltung nach einem erhöhten Platzbedarf um ca. 16 % durch den vorgezogenen Einschulungszeitpunkt hat sich bestätigt und wurde nicht überschritten. Insgesamt haben sich nach jetzigem Stand 25.694 Schülerinnen und Schüler für die 7. Klasse im kommenden Schuljahr angemeldet (23.328 im Vorjahr). Die Bildungsverwaltung geht davon aus, dass noch rd. 1.500 Anmeldungen ausstehen.

 

„Der von einigen prognostizierte Run auf die Gymnasien hat nicht stattgefunden“, so Bildungssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner. „Bestätigt hat sich meine Annahme, dass sich die Integrierten Sekundarschulen als neue Schulart etablieren und durch ihre vielfältigen Angebote im Bereich des Ganztags und des Dualen Lernens sowie ihrer individuellen Fördermöglichkeiten die Eltern überzeugen konnten. Die Perspektive, das Abitur nach 13 Jahren zu erlangen, hat die Attraktivität der Sekundarschule gesteigert.“ Berlinweit haben 15 % der Schülerinnen und Schüler von Sekundarschulen eine Förderprognose Gymnasium.

 

Das Ergebnis einer Schnellumfrage in allen Berliner Bezirken, bei der die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung die Anmeldezahlen für die künftigen Integrierten Sekundarschulen und die Gymnasien abfragte, stellt eine vorläufige Bilanz dar, weil der Anmeldezeitraum erst mit dem heutigen Freitag endet. Die heutige Auswertung umfasst etwa 94 % der Anmeldungen der prognostizierten Schülerinnen und Schüler des künftigen 7. Jahrganges.

 

Insgesamt sind zum jetzigen Zeitpunkt von 121 Integrierten Sekundarschulen 44 übernachgefragt und wählen ihre Schülerschaft nun nach dem neuen Aufnahmeverfahren bei Übernachfrage aus. Bei den Gymnasien sind 39 von insgesamt 94 Schulen übernachgefragt. Berlinweit ergibt sich heute folgendes Bild:

 

Anmeldungen und vorhandene Plätze für die 7. Klassen:

 

Integrierte Sekundarschule

 

Plätze Plätze Anmeldungen Anmeldungen

2010/11 201http://www.berlin.de/sen/bwf/presse/archiv/20110218.1450.331865.html1/12

 2010/11 2011/12
13.934 15.709 11.907 14.331

 

Gymnasium

 

Plätze Plätze Anmeldungen Anmeldungen

2010/11 2011/12 2010/11 2011/12
10.240 12.296 9.918 11.363

 

Zurzeit sind die Gymnasialplätze in den drei Bezirken Reinickendorf, Steglitz-Zehlendorf und Neukölln übernachgefragt. Die insgesamt übernachgefragten Sekundarschulpätze betreffen die Bezirke Treptow-Köpenick, Lichtenberg und Tempelhof-Schöneberg.
Im letzten Jahr waren bei den Gymnasialplätzen sechs Bezirke übernachgefragt (Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg, Charlottenburg-Wilmersdorf, Spandau, Steglitz-Zehlendorf und Neukölln), bei Sekundarschulplätzen der Bezirk Tempelhof-Schöneberg.

 

„Gymnasien und Integrierte Sekundarschulen haben ihre Schülerschaft gefunden. Die Platzkapazitäten an den beiden Schularten werden sich insgesamt als ausreichend erweisen“, so Bildungssenator Zöllner. 1.378 Plätze sind aktuell an den Integrierten Sekundarschulen frei, 810 Plätze an den Gymnasien.

 

Redaktion: Beate Stoffers

 

http://www.berlin.de/sen/bwf/presse/archiv/20110218.1450.331865.html